Svarti-Tvistur einzufangen gestaltete sich dank einiger Leckerlis als ziemlich einfach.
Leider gefiel den Mücken die Sonne genauso gut wie uns und umschwirrten uns millionenfach.
Im Stall waren wir zumindest kurzfristig vor ihnen sicher.
Aufgesattelt, schnell raus und aufgesessen. Leider hatten sich zu den Mücken inzwischen noch weitere 100.000.000 Mücken hinzugesellt, die um meinen Kopf schwirrten. Die einzige Möglichkeit, um den Mücken etwas zu entkommen, ist Gas zu geben und mit Gegenwind zu reiten. Also im flotten Pass gings die Straße entlang. Runter zum Feld, am Zaun entlang, leider gings ab da nicht mehr so flott, was wieder DIE Chance für die Mücken wieder voll Angriff auf alle zugängliche Körperöffnungen zu gehen. (Augen, Nase, Ohren,...) Ist ziemlich eklig...:(
Glücklicherweise war ich bald an der Stelle wo es wieder in die andere Richtung ging, sodass ich etwas Gegenwind hatte und die Mücken sich auf wenige Millionen reduzierte. Dazu musste ich durch den Fluss, um auf der anderen Seite des Feldes wieder zurück zu reiten.
Über Steine und durch weitere Flussstellen, vorbei an ein paar Blümchen.
Glücklicherweise war auch Svarti-Tvistur ziemlich motiviert, von den Mücken wegzukommen und töltete flott über die Wiese. Wie man sich das so halt vorstellt in Island auf nem Isländer. :)
Nach einer guten Stunde war ich dann auch schon wieder am Hof. Ein schöner gelungener Ausritt. Nächstes Mal gerne noch länger. :)
P.s. Hab ich mich je über den Wind beschwert? Wenn ja, ich nehms zurück. Lieber Wind, als Billionen Mücken, die einem in blinder Liebe in die Augen fliegen, die Nase zum Schnuppern toll finden oder nicht zuhören, wenn man ihnen erklärt, das Ohren nicht zum reinfliegen da sind...=(
auf die Mücken kann ich verzichten, auf deine Fotos und Kommentare nicht ;) LG Gaby
AntwortenLöschen